Manchmal kommen Zahlungsaufforderungen für Dinge, die man nicht kennt – auch per E-Mail oder SMS. Ruhig prüfen hilft mehr als schnelles Bezahlen.
Das Wichtigste
- Echte Inkassobriefe nennen den ursprünglichen Gläubiger und den Grund der Forderung.
- Drohungen mit sofortiger Verhaftung oder Ähnlichem sind ein typisches Zeichen für Betrug.
- Bei Unsicherheit helfen Verbraucherzentrale oder Schuldnerberatung.
- Absender prüfenGibt es eine vollständige Anschrift? Ist das Inkassounternehmen im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen?
- Vertrag suchenHattest du mit dem genannten ursprünglichen Gläubiger wirklich einen Vertrag oder eine Bestellung?
- Keine unbekannten LinksÖffne keine Links oder Anhänge aus verdächtigen E-Mails oder SMS. Suche Kontaktdaten selbst heraus.
- Bankverbindung prüfenEin ausländisches Konto oder ständig wechselnde Kontaktdaten können Warnzeichen sein.
So gehst du vor
- 1Brief oder Nachricht aufbewahren
- 2Absender im Rechtsdienstleistungsregister suchen
- 3Nach eigenem Vertrag oder eigener Rechnung suchen
- 4Schriftlich nachfragen, worauf die Forderung beruht
- 5Bei Verdacht auf Betrug Verbraucherzentrale oder Polizei informieren
MeaNext erklärt allgemeine Informationen zu Schulden, Mahnungen, Pfändung und finanziellen Problemen. Die Informationen ersetzen keine individuelle Schuldner-, Rechts- oder Finanzberatung. Bei deinem konkreten Fall können Fristen, Verträge, Forderungsarten und persönliche Umstände entscheidend sein.
Zuletzt fachlich geprüft: 09.10.2026
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