Nicht jedes Angebot, das sich „Schuldnerberatung“ nennt, ist gemeinnützig. Mit diesen Punkten kannst du Angebote besser einschätzen.
Das Wichtigste
- Gemeinnützige Träger sind zum Beispiel Caritas, Diakonie, AWO, DRK, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Verbraucherzentralen und kommunale Stellen.
- Staatlich anerkannte Insolvenzberatungsstellen dürfen den außergerichtlichen Einigungsversuch bescheinigen.
- Lass dir vor Vertragsschluss schriftlich geben, was eine Beratung kostet.
✅ Gute Zeichen
- Kosten werden transparent erklärt
- Nachvollziehbarer Träger
- Keine unrealistischen Versprechen
- Qualifizierte Beratung
- Klare Kontakt- und Anbieterinformationen
- Keine aggressive Verkaufsstrategie
⚠️ Vorsicht bei
- „Wir löschen garantiert alle Schulden“
- Hohen Vorauszahlungen
- Druck, sofort zu unterschreiben
- Neuen Krediten als Standardlösung
- Undurchsichtigen Gebühren
- „SCHUFA garantiert löschen“ oder fehlender Anbieteridentität
Was kostet Schuldnerberatung?
Öffentliche und gemeinnützige Beratung – etwa von Kommunen, Verbraucherzentralen oder Wohlfahrtsverbänden – ist häufig kostenlos oder öffentlich finanziert. Das gilt aber nicht überall gleich: Frag die Kosten direkt bei der Beratungsstelle nach. Kommerzielle Anbieter können kostenpflichtig sein.
MeaNext erklärt allgemeine Informationen zu Schulden, Mahnungen, Pfändung und finanziellen Problemen. Die Informationen ersetzen keine individuelle Schuldner-, Rechts- oder Finanzberatung. Bei deinem konkreten Fall können Fristen, Verträge, Forderungsarten und persönliche Umstände entscheidend sein.
Zuletzt fachlich geprüft: 09.10.2026