Brauchst du einen eigenen Vertrag?
Schau zuerst in deinen Mietvertrag oder frag deinen Vermieter beziehungsweise die Unterkunft. Bei einem möblierten Zimmer oder einer Unterkunft ist der Strom manchmal schon enthalten. Dann brauchst du keinen eigenen Vertrag.
Ist Strom nicht enthalten, hast du einen eigenen Vertrag mit einem Stromanbieter und bekommst dafür eine eigene Rechnung.
Wenn du für deine Wohnung einen eigenen Stromvertrag brauchst, kannst du deinen Anbieter in Deutschland grundsätzlich selbst aussuchen. Du musst nicht automatisch beim örtlichen Anbieter bleiben.
Anbieter oder Netzbetreiber?
Der Stromanbieter ist die Firma, mit der du den Vertrag hast und die dir die Rechnung schickt. Den Netzbetreiber, dem die Leitungen gehören, kannst du nicht wählen. Er bleibt gleich, auch wenn du den Anbieter wechselst.
Ein anderer Tarif kann günstiger sein. Deshalb prüfen manche Menschen ihre Stromkosten regelmäßig und wechseln, wenn ein Angebot besser passt. Ob du dabei Geld sparst, hängt von deinem bisherigen Vertrag, deinem Verbrauch und dem neuen Angebot ab. Du entscheidest selbst, ob du bleibst oder wechselst.
Ein Vergleich verpflichtet dich zu nichts. Ein verbindlicher Auftrag ist ein weiterer Schritt auf der Seite des Anbieters.
Das brauchst du für einen ersten Vergleich
Meistens reichen deine Postleitzahl und dein ungefährer Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh). Den Verbrauch findest du auf deiner letzten Jahresabrechnung. Wenn du noch keine hast, kannst du die Schätzhilfen des Vergleichsportals nutzen. Das sind wirklich nur Schätzungen.
Darauf solltest du achten
- Die Gesamtkosten für ein ganzes Jahr, nicht nur den Monatsbetrag.
- Grundpreis: der feste Betrag, den du unabhängig vom Verbrauch zahlst.
- Arbeitspreis: der Preis für jede verbrauchte Kilowattstunde.
- Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist: wie lange du gebunden bist und bis wann du kündigen musst.
- Bedingungen für Boni und Preisgarantien und was der Tarif ohne einmaligen Bonus kostet.
- Was der Tarif nach dem ersten Vertragsjahr kostet.
Der Abschlag ist deine regelmäßige Vorauszahlung, meist monatlich. Was du am Ende wirklich zahlst, hängt vor allem von deinem Verbrauch ab. Danach gibt es eine Jahresabrechnung: Du bekommst Geld zurück oder zahlst nach.
Kläre die Stromversorgung rechtzeitig vor der Wohnungsübernahme. Halte bei der Übergabe die Zählernummer und den Zählerstand fest, am besten mit einem Foto. Melde dich bei deinem Anbieter an oder gib den Umzug dort an. Wenn du nichts machst, wirst du meist über die Grundversorgung beliefert, und die ist oft teurer.
Diese Angaben brauchst du nicht in MeaNext einzutragen. Sie gehören dir und deinem Anbieter.
Schau dir deinen aktuellen Tarif und deine letzte Jahresabrechnung an und prüfe, wann du kündigen könntest. Kündige nicht vorschnell selbst: Bei einem Wechsel übernimmt das oft der neue Anbieter. Ein schneller technischer Wechsel bedeutet nicht, dass dein alter Vertrag sofort endet.
Dann kannst du dich hier schon informieren. Sobald deine künftige Adresse feststeht, kannst du passende Angebote prüfen.
Zuletzt geprüft: 08.09.2026 · September 2026
Zuletzt geprüft: 08.09.2026 · September 2026
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