Schulden & Geldprobleme

Kontopfändung: Was ist ein P-Konto?

Wie ein Pfändungsschutzkonto bestimmte Beträge schützt und was du jetzt tun kannst.

Bei einer Kontopfändung kann ein P-Konto helfen, gesetzlich geschützte Beträge verfügbar zu halten – zum Beispiel für Miete und Lebensmittel.

Das Wichtigste

  • P-Konto heißt Pfändungsschutzkonto. Jede Person darf nur ein P-Konto haben.
  • Auf dem P-Konto ist ein Grundfreibetrag geschützt. Er liegt aktuell bei 1.587,40 € im Monat.
  • Der Freibetrag kann sich erhöhen, zum Beispiel wenn du Unterhalt zahlst oder bestimmte Sozialleistungen bekommst. Dafür brauchst du meist eine Bescheinigung.
  • Die Freibeträge werden jedes Jahr zum 1. Juli angepasst.
  • Die Bank darf das Konto wegen einer Pfändung nicht einfach kündigen; die Umwandlung in ein P-Konto ist ein gesetzliches Recht.
  1. Normales Girokonto
  2. Pfändung des Kontos
  3. Umwandlung in ein P-Konto
  4. Gesetzlich geschützter Betrag bleibt verfügbar

Was jetzt?

  1. 1Bei der Bank die Umwandlung in ein P-Konto beantragen
  2. 2Prüfen, ob dir ein höherer Freibetrag zustehen kann
  3. 3Bescheinigung bei einer anerkannten Stelle besorgen, z. B. Schuldnerberatung, Familienkasse oder Jobcenter
  4. 4Bescheinigung bei der Bank einreichen
  5. 5Schuldnerberatung kontaktieren, um die Forderungen zu klären

MeaNext erklärt allgemeine Informationen zu Schulden, Mahnungen, Pfändung und finanziellen Problemen. Die Informationen ersetzen keine individuelle Schuldner-, Rechts- oder Finanzberatung. Bei deinem konkreten Fall können Fristen, Verträge, Forderungsarten und persönliche Umstände entscheidend sein.

Zuletzt fachlich geprüft: 09.10.2026

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