Viele Stellen helfen kostenlos. Für einen Anwalt oder ein Gerichtsverfahren gibt es Unterstützung, wenn das Geld knapp ist.
Das Wichtigste
- Beratungshilfe: Bei wenig Einkommen kannst du beim Amtsgericht einen Berechtigungsschein für eine Beratung beim Anwalt beantragen. Du zahlst dann nur einen kleinen Eigenanteil.
- Prozesskostenhilfe: Bei wenig Einkommen kann der Staat die Kosten für Gericht und Anwalt ganz oder teilweise übernehmen. Du beantragst sie beim Gericht.
- Rechtsschutzversicherung: Sie zahlt nur, wenn sie Arbeitsrecht umfasst und schon vor dem Problem bestand. Oft gibt es eine Wartezeit.
- BeratungsstellenMeist kostenlos.
- BetriebsratKostenlos für Beschäftigte.
- GewerkschaftMitgliedsbeitrag. Rechtsschutz gibt es für Mitglieder oft erst nach einer Wartezeit.
- AnwaltKostet Geld. Frag vor der Beratung nach den Kosten.
- Arbeitsgericht, erste InstanzJede Seite zahlt ihren eigenen Anwalt – auch wer gewinnt. Bei einer Einigung fallen keine Gerichtsgebühren an.
MeaNext erklärt allgemeine Regeln rund um Arbeit in Deutschland. Die Informationen ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Bei einem konkreten Fall können unter anderem Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung und persönliche Umstände entscheidend sein.
Zuletzt fachlich geprüft: 09.10.2026
Begriffe auf dieser Seite
Tippe auf einen Begriff für eine kurze und einfache Erklärung.